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The first step is the hardest – emotion recognition in patients with somatoform disorders
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The first step is the hardest – emotion recognition in patients with somatoform disorders

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Schwierigkeit liegt schon ganz am Anfang – Emotionserkennung bei Patientinnen und Patienten... mehr
The first step is the hardest – emotion recognition in patients with somatoform disorders
Die Schwierigkeit liegt schon ganz am Anfang – Emotionserkennung bei Patientinnen und Patienten mit somatoformen StörungenFragestellung: Die Entstehung somatoformer Störungen kann als multifaktoriell beschrieben werden, wobei Alexithymie, dysfunktionale Kognitionen und Emotionsregulation als solchemöglichen Faktoren gelten. Als eine der Folgen somatoformer Störungen wird auch der soziale Rückzug der betroffenen Patientinnen und Patienten angesehen. In mehreren Studien werdenZusammenhänge zwischen psychischen Problemen, der Erkennung von Emotionen und funktionierendensozialen Beziehungen diskutiert.Methode: Eine Stichprobe von 35 Patientinnen und Patienten mit einer somatoformen Störungwurde mit 73 Personen ohne somatoforme Symptome im Hinblick auf die Fähigkeit,einen emotionalen Gesichtsausdruck (durch computerunterstützt dargebotene Fotos) zuidentifizieren, verglichen.Ergebnisse: Unsere Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Fähigkeit zur Unterscheidungvon emotionalen Ausdrücken zwischen den Patientinnen und Patienten mit somatoformenStörungen und den symptomfreien Personen. In allen sechs Tests haben die Patientinnenund Patienten gegenüber den gesunden Personen signifikant schlechtere Ergebnisseerreicht.Diskussion: Unsere Ergebnisse können ein Hinweis dafür sein, dass in der psychotherapeutischenBehandlung von Patientinnen und Patienten mit somatoformen Störungen ein Schwerpunktauch auf der Erkennung von Emotionen und dem Umgang damit liegen könnte.
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