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Systematik somatoformer Störungen des Kindes- und Jugendalters
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Vandenhoeck & Ruprecht
Somatoforme Störungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig und führen zu einer erheblichen... mehr
Systematik somatoformer Störungen des Kindes- und Jugendalters
Somatoforme Störungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig und führen zu einer erheblichen Einschränkung des Wohlbefindens und der Lebensqualität. Aufgrund der hohen subjektiven Beeinträchtigung kommt es zu einer Vielzahl von Arztbesuchen, die häufig durch wiederholt negative Befunde ohne therapeutische Konsequenzen zu einem Gefühl der Hilflosigkeit bei den Patienten und zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Arzt führen. Anhand der Klassifikationsschemata der ICD-10 und des DSM-V werden die Kriterien der somatoformen Störungen beschrieben. In Anlehnung an Noeker (2008) wird auf die besondere Rolle der Eltern bei der Entwicklung somatoformer Störungen im Kindes- und Jugendalter eingegangen. Das typische klinische Bild somatoformer Störungen im Kindes- und Jugendalter wird erläutert. Als diagnostisches Instrument wird das neu entwickelte Screening für somatoforme Störungen des Kindes- und Jugendalters (SOMS-KJ) (Winter et al., 2008) vorgestellt. Ferner wird gezeigt, dass betroffene Patienten überwiegend im Konsiliar- und Liaisondienst der Kinderklinik gesehen werden. Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. -psychotherapie in der frühzeitigen Erkennung somatoformer Störungen und entsprechender Therapieeinleitung wird hervorgehoben.
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