Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Versorgungssituation älterer Menschen in psychosomatischen Kliniken und Abteilungen – längsschnittliche Perspektive
Zeitschriftenartikel

Versorgungssituation älterer Menschen in psychosomatischen Kliniken und Abteilungen – längsschnittliche Perspektive

7,00 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Sofort als Download lieferbar

Ausgabeformat:

Sprache:
Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Untersucht wird die Entwicklung stationärer Behandlungskapazitäten älterer... mehr
Versorgungssituation älterer Menschen in psychosomatischen Kliniken und Abteilungen – längsschnittliche Perspektive
Fragestellung: Untersucht wird die Entwicklung stationärer Behandlungskapazitäten älterer Patienten ab dem fünfzigsten Lebensjahr in psychosomatisch-psychotherapeutischen Klinikenund Abteilungen in einem Zeitraum von fünfzehn Jahren.Methode: Deutschlandweit wurden mittels eines postalischen Fragebogens, welcher in nahezu gleicher Form schon in zwei früheren Querschnittserhebungen verwandt wurde (Lange et al.1995;Wenker 2010), psychosomatisch-psychotherapeutische Kliniken und Abteilungen angeschrieben. Erhoben wurden der Status und das Konzept der Klinik, Patientenanzahl und AnteileÄlterer, Angebote für Ältere und Zukunftsplanungen der Klinik.Ergebnisse: Insgesamt waren deutlich mehr psychosomatische Kliniken als in den Vorjahren erreichbar. Die eingesetzten Therapieverfahren divergieren zwischen den einzelnen Kliniksubtypen. Konstant blieben die Angebote für ältere Patienten sowie die speziell für Mitarbeiter angebotenen Qualifikationsmaßnahmen. Anteilig wurden aber mehr Ältere ab dem fünfzigsten Lebensjahr in psychosomatischen Kliniken und Abteilungen behandelt, fast zwei Drittel von diesen sind Frauen.Diskussion: Die psychosomatisch-psychotherapeutischen Therapiemöglichkeiten für Ältere scheinen häufiger zur Anwendung zu kommen. Im Hinblick auf den demographischenWandelund die zukünftige Aufgeschlossenheit älterer Generationen gegenüber Psychotherapie scheint sich der stationäre Sektor aus heutiger Sicht besser an die wachsenden Zahlen ältererPatienten angepasst zu haben.Wie groß das Therapieplatzdefizit für Patienten ist, die eigentlich einer stationären psychosomatisch-psychotherapeutischen Behandlung bedürften, kanndurch diese Studie nicht beantwortet werden.
Autoreninfos
    • Gereon Heuft
    • Dr. med. Dr. theol. Gereon Heuft, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Lehr- und Kontrollanalytiker der DGPT, ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und Leiter der gleichnamigen Klinik am Universitätsklinikum Münster. Er ist Ärztlicher Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP) der...
      mehr...