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Depressive sehen besser – der Einfluss der Stimmung auf das Erkennen emotionaler Gesichter
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Depressive sehen besser – der Einfluss der Stimmung auf das Erkennen emotionaler Gesichter

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: In der Forschung existieren unterschiedliche Ansätze, ob und warum depressive... mehr
Depressive sehen besser – der Einfluss der Stimmung auf das Erkennen emotionaler Gesichter
Fragestellung: In der Forschung existieren unterschiedliche Ansätze, ob und warum depressive Menschen ihre Umwelt anders wahrnehmen als nicht-depressive Personen. Es wurde untersucht, ob depressive Patienten größere Schwierigkeiten in der Erkennung eines emotionalen Gesichtsausdruckes haben als nicht-depressive.Methode: Eine Stichprobe von 52 depressiven Patienten wurde mit 72 nicht-depressiven Personen im Hinblick auf die Fähigkeit, einen emotionalen Gesichtsausdruck (durch computerunterstützt dargebotene Fotos) zu identifizieren, verglichen.Ergebnisse: Unsere Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Fähigkeit zur Unterscheidung von emotionalen Ausdrücken zwischen den depressiven Patienten und den nichtdepressiven Personen. In vier von sechs Tests haben die depressiven Patienten signifikant bessere Ergebnisse erreicht.Diskussion: Wir gehen davon aus, dass diese Resultate als weitere empirische Evidenz für das Konzept des »depressiven Realismus« angesehen werden kann.
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