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Die inneren Gruppen in der Gruppe – Zur Bedeutung transgenerationaler Übertragungen für das Konzept der Gruppen-Matrix
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Die inneren Gruppen in der Gruppe – Zur Bedeutung transgenerationaler Übertragungen für das Konzept der Gruppen-Matrix

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die transgenerationale Weitergabe von Erfahrungen – insbesondere von traumatischer Qualität, aber... mehr
Die inneren Gruppen in der Gruppe – Zur Bedeutung transgenerationaler Übertragungen für das Konzept der Gruppen-Matrix
Die transgenerationale Weitergabe von Erfahrungen – insbesondere von traumatischer Qualität, aber auch bei abgewehrten Schuldkonflikten – wird seit einigen Jahrzehnten in der psychoanalytischen Theorie und Klinik reflektiert. Die unbewusst vermittelten Botschaften über verschwiegene und verleugnete Erfahrungen führen in den nachkommenden Generationen zu Fantasie- und Symptombildungen, deren Bedeutung oft erst durch den Rückgriff auf biografisch entscheidende Fragmente der früheren Generationen entschlüsselt werden kann. Dieser Aspekt klingt bereits in Freuds Begriff der „Gefühlserbschaft“ an: Das Unbewusste ist für ihn zuerst ein gesellschaftliches Unbewusstes, das sich im Einzelnen wiederfindet. Die Kommunikation verschlüsselter Botschaften setzt bereits einen in sich differenzierten psychischen „Apparat“ voraus – als Bedingung von Kultur und Zivilisation, also des Lebens von Menschen in sozialen Gruppen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Bedeutung den transgenerationalen Übertragungen für ein Verständnis der Matrix als einem psychosozialen Netzwerk zukommt, in welchem sich mentale Prozesse und ihre Interpretationen beständig ko-konstruktiv generieren und verändern.