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Mentalisieren in der Psychotherapie mit Kindern
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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Forschung zur Mentalisierungsfähigkeit untersucht, wie Menschen lernen, sich selbst und... mehr
Mentalisieren in der Psychotherapie mit Kindern
Die Forschung zur Mentalisierungsfähigkeit untersucht, wie Menschen lernen, sich selbst und andere als psychische Entitäten wahrzunehmen, mit unterschiedlichen Überzeugungen, Wünschen, Intentionen, Kognitionen und Gefühlen. Die Grundlagen dieser Fähigkeit werden in der frühen Kindheit erworben und sie gilt als Basis psychischer Gesundheit bzw. psychische Störungen stehen im Kontext einer frühen Fehlentwicklung oder dem Verlust von bis dahin vorhandener Mentalisierungsfähigkeit. Der Artikel fasst zunächst wesentliche Kernaussagen dieser Theorie zusammen, die sich u. a. auf psychotherapeutische, entwicklungspsychologische und bindungstheoretische Forschung bezieht, und zeigt Methoden zur empirischen Erfassung der Mentalisierungsfähigkeit bei Erwachsenen und Kindern auf. Im zweiten Teil werden Ziele und Zielgruppe – Kinder mit einer Bindungsstörung, die als Basis späterer Persönlichkeitsstörungen gilt – skizziert und anhand praxeologischer Details das Stufenmodell-dermentalisierungsbasierten Therapie für Kinder mit zunächst aufmerksamkeits- und affektregulierenden und schließlich mentalisierungsfördernden Interventionen dargestellt.