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Analytische Therapie eines Kindes auf der analogen Spielebene
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Vandenhoeck & Ruprecht
Ein 10-jähriger Junge, der aufgrund des Fehlens konstanter Objektrepräsentanzen einerseits Wut... mehr
Analytische Therapie eines Kindes auf der analogen Spielebene
Ein 10-jähriger Junge, der aufgrund des Fehlens konstanter Objektrepräsentanzen einerseits Wut zeigte, andererseits auch schon resigniert depressive Phasen erlebte, äußerte sich in den Therapiestunden fast ausschließlich über das Sandspiel. Die entscheidenden Faktoren, die Sicherheit im therapeutischenVorgehen lieferten, waren die Reflexion der Gegenübertragung und die Rückmeldungen der Eltern. Erst mit der Zeit ließ sich das unbewusste, aber dennoch sehr zielsichere Vorgehen des Patienten zur Schließung seiner Lücken in der Selbstwerdung erkennen. Durch die Würdigung ihrer Ressourcen bezüglich eines angemessenen Umgangs mit ihrem Sohn verloren die Eltern ihre Schuldgefühle und nahmen eine Entwicklung, die sie als Selbstobjekte für den Patienten attraktiv werden ließen. Für den Therapeuten waren sie zudem unverzichtbare »Co-Therapeuten«.