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Interpersonelle Störungen und Beziehungswissen in der psychotherapeutischen Klinik
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Interpersonelle Störungen und Beziehungswissen in der psychotherapeutischen Klinik

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Vandenhoeck & Ruprecht
Patienten mit schweren Persönlichkeitsstörungen und strukturellen Störungen haben häufig... mehr
Interpersonelle Störungen und Beziehungswissen in der psychotherapeutischen Klinik
Patienten mit schweren Persönlichkeitsstörungen und strukturellen Störungen haben häufig erhebliche Probleme im Zusammensein mit Anderen. Die Bedingungen in einer psychotherapeutischen Klinik bieten potenziell besonders günstige Voraussetzungen, um den interpersonellen Charakter dieser Störungen zu erkennen und das Beziehungswissen, das ihnen zu Grunde liegt, zu verändern. Dafür ist es hilfreich, das soziale Geschehen in der Klinik in seinem interaktiv hergestellten, co-produzierten Charakter zu sehen. Unter diesem Blickwinkel sind Beeinträchtigungen im Zusammensein mit Anderen nicht nur auf individuelle seelische Störungen zurückzuführen, sondern gründen in Verhalten, dessen Sinn sich erst im Kontext des Verhaltens der jeweils anderen Akteure erschließt. Für die Therapie bietet es sich deshalb an, für die Patienten interpersonelles Geschehen transparent zu machen. Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode strebt das unter anderem mit dem antwortenden Modus an. Dabei kommt es zu affektiv „dichten“ Momenten, die zur Veränderung von Beziehungswissen beitragen.
Autoreninfos
    • Ulrich Streeck
    • Prof. Dr. med. Ulrich Streeck M. A., Arzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker, Soziologe, ist ehemaliger Ärztlicher Direktor der Klinik Tiefenbrunn.
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