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Das Schütteltrauma-Syndrom
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Vandenhoeck & Ruprecht
Durch kräftiges Schütteln werden viele Säuglinge schwer verletzt. Das Schütteltrauma (auch:... mehr
Das Schütteltrauma-Syndrom
Durch kräftiges Schütteln werden viele Säuglinge schwer verletzt. Das Schütteltrauma (auch: „nicht-akzidentelle Kopfverletzung“) führt zu der typischen diagnostischen Trias aus Blutung unter der harten Hirnhaut (subdurale Blutung), diffusem Hirnschaden (Enzephalopathie) und Blutungen in die Augennetzhaut (retinale Blutungen). Knochenbrüche kommen häufig vor. Wissenschaftliche Zweifel an der Existenz des Schütteltraumas haben sich als wenig stichhaltig erwiesen; dennoch bedarf jeder Verdachtsfall einer gründlichen, multidisziplinären Diagnostik und gegebenenfalls einer sehr sorgfältigen Begutachtung. Liegen nicht alle typischen Zeichen eines Schütteltraumas vor oder bestehen innere Erkrankungen, die einen Teil des syndromalen Zustandes erklären könnten, kann eine Festlegung schwierig sein.