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Übersicht zu Befunden und Diagnostik bei körperlicher Kindesmisshandlung
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Vandenhoeck & Ruprecht
Kindesmisshandlung ist häufig und muss daher bei Verletzungen im Kindesalter als... mehr
Übersicht zu Befunden und Diagnostik bei körperlicher Kindesmisshandlung
Kindesmisshandlung ist häufig und muss daher bei Verletzungen im Kindesalter als Differentialdiagnose immer in Betracht gezogen werden. Das am häufigsten betroffene Organ ist die Haut. Blutergüsse, Hämatome und Verbrennungen an für das Alter ungewöhnlichen Lokalisationen wie Gesäß, Genitale und Rücken sind, insbesondere in Verbindung mit einem nicht plausiblen Unfallmechanismus, verdächtig für eine Kindesmisshandlung. In deren Folge kann es auch zu Knochenbrüchen und inneren Verletzungen sowie Kopfverletzungen kommen. Bei auffälligen Verletzungszeichen und -lokalisationen sollte gezielt nach weiteren Verdachtsmomenten gesucht werden. Eine professionelle leitliniengerechte Diagnostik und Abklärung kann einen Verdacht erhärten oder entkräften. Nur durch konsequentes Handeln in Verdachtsfällen kann misshandelten Kindern und deren Familien frühzeitig und nachhaltig im Sinne des Kindes geholfen werden.