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Die psychische Gesundheit polnisch-stämmiger Migranten im Vergleich zur polnischen und deutschen Bevölkerung
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Die psychische Gesundheit polnisch-stämmiger Migranten im Vergleich zur polnischen und deutschen Bevölkerung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Die vorliegende Studie untersucht den psychischen Gesundheitszustand... mehr
Die psychische Gesundheit polnisch-stämmiger Migranten im Vergleich zur polnischen und deutschen Bevölkerung
Fragestellung: Die vorliegende Studie untersucht den psychischen Gesundheitszustand polnisch-stämmiger Migranten in Relation zu einheimischen Polen und der deutschen Bevölkerung.Methode: In einer Stichprobe von 513 Probanden (261 Personen mit polnischemMigrationshintergrund sowie 252 autochthone Polen) wurde das Ausmaß der Depressivität (BDI), der Angstsymptomatik (BAI) sowie der körperlichen Beschwerden (GBB-24) erhoben.Ergebnisse: Die polnisch-stämmige Migrantenpopulation weist eine signifikant stärkere Ausprägung an Angstsymptomatik und Körperbeschwerden sowie eine nur tendenziell höhere Depressivität als die deutsche Norm, nicht jedoch als die einheimischen Polen auf. Die Migrantinnen zeigen in allen drei untersuchten Parametern der psychischen Morbidität eine signifikant höhere Symptombelastung als die deutschen Frauen und – außer hinsichtlich der Depressivität – auch als die Migranten.Diskussion: Personen mit polnischem Migrationshintergrund verfügen über eine schlechtere psychische Gesundheit als die deutsche Bevölkerung, nicht jedoch als die Population ihres Herkunftslandes.Weitere Forschung ist notwendig, um das spezifische Bedingungsgefüge der psychischen Morbidität bei polnischen Migranten zu erhellen.