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Empirische Grundlagen des Fragebogens zum Schreien, Füttern und Schlafen (SFS)
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Vandenhoeck & Ruprecht
Der auf theoretischer und faktorenanalytischer Ebene konstruierte Fragebogen zum Schreien,... mehr
Empirische Grundlagen des Fragebogens zum Schreien, Füttern und Schlafen (SFS)
Der auf theoretischer und faktorenanalytischer Ebene konstruierte Fragebogen zum Schreien, Füttern und Schlafen (SFS) eines Säuglings wird hinsichtlich der internen Konsistenzen der Skalen, der Skaleninterkorrelationen und der Zusammenhänge zu einem Verhaltenstagebuch untersucht. Die Unterschiede zwischen einer klinischen und einer nichtklinischen Stichprobe werden geprüft. Die Stichprobe von insgesamt 704 unter einjährigen Säuglingen setzt sich aus verschiedenen Substichproben zusammen. Zur Untersuchung der Mittelwertsunterschiede auf den Fragebogenskalen dienen 134 Kinder, die von ihren Eltern in der Spezialambulanz für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern vorgestellt wurden, und eine entsprechende Vergleichsgruppe. Die Hauptkomponentenanalyse ergibt drei gut interpretierbare, untereinander korrelierte Skalen, die alle über eine hohe interne Konsistenz verfügen. Die Zusammenhänge zu den Tagebuchaufzeichnungen und die Mittelwertsunterschiede zwischen der klinischen und der nichtklinischen Stichprobe werden in erwarteter Richtung gefunden. Die Ergebnisse zeigen eine Konsistenz zwischen dem SFS einschließlich des „Wesselkriteriums“ und dem Verhaltenstagebuch und der klinischen Diagnostik. Der SFS ist hinsichtlich dieser Kriterien valide und kann daher für das erste Lebensjahr in der Forschung und Praxis zur Erfassung des Ausmaßes an Schwierigkeiten hinsichtlich des Schreiens, Fütterns und Schlafens eingesetzt werden.