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Ist unsere Sexualität unsere eigene? Ein Entwicklungsmodell der Sexualität auf der Basis früher Affektspiegelung
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Ist unsere Sexualität unsere eigene? Ein Entwicklungsmodell der Sexualität auf der Basis früher Affektspiegelung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Der psychoanalytischen Theorie mit ihrer Entwicklung von der Triebtheorie zur... mehr
Ist unsere Sexualität unsere eigene? Ein Entwicklungsmodell der Sexualität auf der Basis früher Affektspiegelung
Der psychoanalytischen Theorie mit ihrer Entwicklung von der Triebtheorie zur Objektbeziehungspsychologie fehlt ein adäquates Modell der Bedeutung der Psychosexualität im Erwachsenenleben (einschließlich der Therapie). Um diese Lücke zu schließen wird vorgeschlagen, dass in früher Kindheit die Triebspannung, Frustration und Bedürfnisse durch die Bezugsperson erotisiert werden, während die tatsächliche sexuelle Erregung vielleicht nicht »contained« und gespiegelt wird. Daraus entsteht ein instabiler psychosexueller Kern, der unfassbar und nicht spürbar anzueignen ist. In sexuellen Handlungen können wir unsere eigene Sexualität in einen anderen projizieren und uns mit ihr identifizieren. Empfunden als ob sie jemandem anderen angehört, erlaubt sie uns jetzt eine erfolgreichere Reinternalisierung und eine stufenweise Integration. Die Erleichterung, die dadurch entsteht, dass wir uns durch eine andere Person mit fremden Anteilen in unserem Selbst in Verbindung bringen, schafft eine tiefe Verbundenheit, auch wenn die sexuelle Erregung vielleicht verblasst, sobald die Selbstintegration gefestigter wird. Die technischen Herausforderungen in der Arbeit an Sexualität in einer Langzeit-beziehungs-fokussierten Psychotherapie mit einem impliziten elterlichen Modell werden kurz betrachtet.