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Partiell kontingente Spiegelung: eine Schlüsselkomponente der psychoanalytischen Metakompetenz
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Partiell kontingente Spiegelung: eine Schlüsselkomponente der psychoanalytischen Metakompetenz

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Vandenhoeck & Ruprecht
Diese Arbeit hat zum Ziel die Wege zu erforschen, in der psychoanalytische Theorie im... mehr
Partiell kontingente Spiegelung: eine Schlüsselkomponente der psychoanalytischen Metakompetenz
Diese Arbeit hat zum Ziel die Wege zu erforschen, in der psychoanalytische Theorie im Behandlungszimmer zum Einsatz kommt. Nach kurzer Auseinandersetzung damit, was mit dem Theoriebegriff gemeint sein könnte, folgen zwei klinische Fallbeispiele, anhand derer die unterschiedlichen Aspekte der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis illustriert werden. Im ersten Fallbeispiel wird, aufbauend auf den Arbeiten von Beebe, der Begriff der »partiell kontingenten Spiegelung« als ein Kennzeichen der sicheren Mutter-Kind-Beziehung sowie der »guten« analytischen Beziehung vorangetrieben. Analytiker und Patient kreieren gemeinsam neue Bedeutungen aus den Handlungen und Äußerungen des Analysanden; Theorie ist dabei das Werkzeug, um eine solche Transformation zu ermöglichen. Ein darauffolgendes Fallbeispiel betrachtet dabei »gute« und »schlechte« Anwendungen der Theorie in klinischer Praxis. Im nächsten Schritt zieht die Diskussion eine Reihe von Wegen in Betracht, um sich dem Theorie-Praxis-Verhältnis anzunähern: in Form einer Dialektik (Bion u. Klein), im Sinne einer harmonischen psychischen Funktion des Analytikers (Sandler) und als nicht-lineare Dynamik (Galatzer-Levy). Abschließend werden Schlussfolgerungen für die analytische Praxis dargestellt.