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Eine Pilotstudie zur Praktikabilität der OPD-KJ bei Patienten mit Migrationshintergrund
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Vandenhoeck & Ruprecht
In der vorliegenden Studie wurden 32 (teil-)stationäre Patienten (5-15 Jahre) anhand eines... mehr
Eine Pilotstudie zur Praktikabilität der OPD-KJ bei Patienten mit Migrationshintergrund
In der vorliegenden Studie wurden 32 (teil-)stationäre Patienten (5-15 Jahre) anhand eines Interviewleitfadens (Winter, 2004) auf allen Achsen der OPD-KJ beurteilt. Die Praktikabilität der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPDKJ) bei Patienten mit Migrationshintergrund (N = 14) sollte anhand eines Vergleichs mit Patienten ohne Migrationshintergrund (N = 18) in einer Pilotstudie überprüft werden. Es handelte sich um Patienten mit verschiedenen ethnischen Migrationshintergründen. Erwartungsgemäß zeigten Patienten mit und ohne Migrationshintergrund vergleichbare Behandlungsvoraussetzungen, Beziehungsgestaltungen und Konflikte. Bei der psychischen Struktur zeigten sich signifikante Unterscheide: Bei Patienten mit Migrationshintergrund wurde das Integrationsniveau in Bezug auf die Steuerung sowie die Selbst- und Objekterleben niedriger als bei Patienten ohne Migrationshintergrund beurteilt. Die Interpretation dieses Ergebnisses bleibt offen und legt die vorsichtige Anwendung der Strukturachse der OPD-KJ bei Patienten mit Migrationshintergrund nahe. Wichtig wäre die Replikation an einer größeren Stichprobe in einem interkulturelles Therapeuten- und Raterteam.
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