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Interrater-Reliabilität und Konstruktvalidität der OPD-KJ-Achse Struktur – Erste Forschungsergebnisse zum Einsatz der OPD-KJ im Rahmen der klinischen Routine
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Interrater-Reliabilität und Konstruktvalidität der OPD-KJ-Achse Struktur – Erste Forschungsergebnisse zum Einsatz der OPD-KJ im Rahmen der klinischen Routine

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Achse Struktur der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik im Kindes- und... mehr
Interrater-Reliabilität und Konstruktvalidität der OPD-KJ-Achse Struktur – Erste Forschungsergebnisse zum Einsatz der OPD-KJ im Rahmen der klinischen Routine
Die Achse Struktur der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ) hat sich unter Forschungsbedingungen bereits als reliables und valides Diagnoseinstrument bewährt. Entsprechende Studien zum Einsatz des Instruments in der klinischen Praxis fehlen jedoch bislang. In der vorliegenden Untersuchung wurde daher anhand von OPD-KJ Strukturdaten, die im Rahmen einer im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn durchgeführten randomisiert-kontrollierten Wirksamkeitsstudie an einer Stichprobe von 42 jugendlichen Patienten (15-19 Jahre) erhoben wurden, überprüft, ob sich die unter Forschungsbedingungen erzielten guten Ergebnisse auch unter klinischen Alltagsbedingungen replizieren lassen. Im Gegensatz zu den bisherigen Studien zur OPD-KJ wurde das Strukturniveau nicht anhand eines videografierten OPD-KJ Interviews von unabhängigen Ratern eingeschätzt, sondern das Strukturrating war Bestandteil klinischer Routineabläufe. Auch unter diesen Bedingungen ergaben sich hohe Interrater-Reliabilitäten, insbesondere bezüglich der vier Skalenwerte der OPD-KJ-Achse Struktur. Im Hinblick auf die Konstruktvalidität der Strukturachse sprachen die Ergebnisse unserer Untersuchung für eine zweifaktorielle Lösung, was sich mit den Befunden zweier vorausgegangener Arbeiten deckt. Ein Faktor entsprach der Dimension „Steuerung“, während der andere Faktor sowohl die Dimension „Selbst- und Objekterleben“ als auch die Dimension „Kommunikative Fähigkeiten“ umfasste. Implikationen der Ergebnisse für Forschung und Praxis werden diskutiert.