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Das Individuum und die Peers – eine strukturelle Perspektive
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Vandenhoeck & Ruprecht
Peer-Beziehungen sind vielfältig insofern, dass ihre Verbindlichkeit, ihre Intensität, ihre... mehr
Das Individuum und die Peers – eine strukturelle Perspektive
Peer-Beziehungen sind vielfältig insofern, dass ihre Verbindlichkeit, ihre Intensität, ihre Stabilität sowie die Anzahl der Beteiligten variieren. Zugleich haben sie intraindividuell und interindividuell Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die ihnen große Bedeutung zumessen. Eine Möglichkeit, die Komplexität von Peer-Beziehungen abzubilden und in der unterschiedlichen Determiniertheit analysierbar zu machen, ist die soziometrische Erfassung. Die Gleichaltrigen sind – im Rahmen eines definierten Systems wie zum Beispiel einer Schulklasse – Informationsquellen. Die Konsistenz ihrer Informationen (wieviele Kinder mögen A und wieviele Kinder mögen B nicht so sehr), deren Reziprozität aber auch deren Stabilität sind strukturelle Basisparameter, die in Relation zu anderen psychologischen Konstrukten zu wertvollen Hinweisen und Vorhersagen über die optimalen Bedingungen einer gelungenen Peer-Sozialisation beitragen. Der vorliegende Beitrag versucht, die strukturellen Elemente als Ausgangspunkt zur Navigation durch die Komplexität zu nutzen, um vorhandenes Wissen vor dem Hintergrund offener Fragen und bedenkenswerter Fragezeichen zu skizzieren.