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Zur Kontroverse um dieWirksamkeit psychodynamischer Therapie
Zeitschriftenartikel
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10 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Es gibt eine wachsende Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien, die die Wirksamkeit... mehr
Zur Kontroverse um dieWirksamkeit psychodynamischer Therapie
Es gibt eine wachsende Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien, die die Wirksamkeit psychodynamischer Therapie (PDT) bei spezifischen psychischen Störungen belegen. Trotzdem wird die Evidenz für psychodynamische Therapie von Vertretern anderer therapeutischer Orientierungen immer wieder in Frage gestellt. Die geäußerte Kritik wurde wiederholt beantwortet und konnte als zum größten Teil unberechtigt zurückgewiesen werden. Allerdings werden die vorliegenden Wirksamkeitsnachweise für psychodynamische Therapie nach wie vor häufig ignoriert, kritisiert oder verzerrt dargestellt. Als illustratives Beispiel für diesen unwissenschaftlichen Umgang mit der Evidenz für psychodynamische Therapie kann eine aktuelle Auseinandersetzung in der Zeitschrift Nervenarzt dienen, die in diesem Artikel näher beleuchtet wird. Sie zeigt, dass es manchen Autoren nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht, sondern um eine berufspolitisch motivierte Abwertung eines konkurrierenden Therapieverfahrens und seiner wissenschaftlichen Vertreter.
Autoreninfos
    • Falk Leichsenring
    • Prof. Dr. rer. nat. Falk Leichsenring ist Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Professor für Psychotherapieforschung an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Gießen. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie bei der Bundesärztekammer/Bundespsychotherapeutenkammer.
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