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Bindungsqualität bei sehr kleinen Frühgeborenen (1500 g) und ihren Müttern
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Vandenhoeck & Ruprecht
Der Start ins Leben von Frühgeborenen beginnt oft mit einem langen Krankenhausaufenthalt,... mehr
Bindungsqualität bei sehr kleinen Frühgeborenen (1500 g) und ihren Müttern
Der Start ins Leben von Frühgeborenen beginnt oft mit einem langen Krankenhausaufenthalt, begleitet von der Angst der Eltern, ob ihr Kind überlebt oder eine mögliche Behinderung davonträgt. Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung ist, die Stabilität der Bindungsqualität von sehr früh geborenen Kindern und die Übereinstimmung der Bindungsqualität zwischen Kind und Hauptbezugsperson zu untersuchen. Im Rahmen der Kölner Frühgeborenen Studie wurden 40 ehemalige frühgeborene Kinder (Geburtsgewicht < 1500 g) sowie ihre Mütter sieben Jahre nach Geburt des Kindes zu ihren Bindungsrepräsentationen untersucht. Als Erhebungsinstrument wurde für die Kinder das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B) und für die Mütter das Adult Attachment Projective (AAP) eingesetzt. Die Bindungsqualität der Kinder entsprach zunächst denen der Normalverteilung, im Weiteren verschoben sie sich zu Ungunsten einer sicheren Bindungsrepräsentation. Es konnte kein Zusammenhang zwischen den Bindungsrepräsentationen der Mütter und ihrer Kinder dargestellt werden.
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