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Idealtypische Standards für die Integration von männlichen Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten in eine Wohngruppe der stationären Jugendhilfe
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Idealtypische Standards für die Integration von männlichen Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten in eine Wohngruppe der stationären Jugendhilfe

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Vandenhoeck & Ruprecht
In Fachkreisen gilt es mittlerweile als Tatsache, dass in vielen Einrichtungen der Jugendhilfe... mehr
Idealtypische Standards für die Integration von männlichen Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten in eine Wohngruppe der stationären Jugendhilfe
In Fachkreisen gilt es mittlerweile als Tatsache, dass in vielen Einrichtungen der Jugendhilfe Kinder und Jugendliche mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten leben. Dies zeigt das große Interesse an Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema. Eine Vielzahl derer wird zwar stationär und intensivpädagogisch betreut. In vielen Fällen ist dies jedoch nicht mit einer auf den Missbrauch zugeschnittenen Therapie und Pädagogik gekoppelt. Das Hilfesystem wird an diesem zentralen Punkt der Aufgabe und dem Bedarf oftmals nicht gerecht. Dieser Zustand ist nicht befriedigend und erfüllt nicht die gesellschaftlichen Erwartungen an eine gezielte Tätertherapie. Vor diesem Hintergrund halten die Verfasser eine Verbesserung der Versorgung dieser jungen Menschen für geboten. Die von den Verfassern entwickelten Standards für die Integration von männlichen Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzenden Verhaltensweisen sollen eine Grundlage darstellen, um ein spezielles Konzept zur Arbeit mit sexualisiert grenzverletzenden Jugendlichen in ein bestehendes Konzept einer Wohngruppe integrieren zu können. Die hier aufgeführten Standards sollen „Eckpunkte“ in der Behandlung von sexuell grenzverletzenden Jugendlichen darstellen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Standards wurden unter der Prämisse der Integration des Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten aufgestellt. Die Veröffentlichung stellt einen Auszug aus dem im Jahr 2011 erstellten Konzept dar. Das gesamte Konzept kann bei den Autoren bezogen werden. [Im Text wurde die männliche Form der Schreibweise gewählt; dies umfasst inhaltlich natürlich auch die weibliche Form, wurde aber aufgrund der besseren Lesbarkeit des Textes so gestaltet.]