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Einschätzung der Risikobelastung in Familien im Rahmen von Frühen Hilfen: Die Heidelberger Belastungsskala (HBS) und ihre Gütekriterien
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Einschätzung der Risikobelastung in Familien im Rahmen von Frühen Hilfen: Die Heidelberger Belastungsskala (HBS) und ihre Gütekriterien

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Vandenhoeck & Ruprecht
Das Ziel der vorgestellten Studie ist es, das neu entwickelte Instrument zur Einschätzung der... mehr
Einschätzung der Risikobelastung in Familien im Rahmen von Frühen Hilfen: Die Heidelberger Belastungsskala (HBS) und ihre Gütekriterien
Das Ziel der vorgestellten Studie ist es, das neu entwickelte Instrument zur Einschätzung der Belastung „Heidelberger Belastungsskala“ (HBS) vorzustellen und auf seine psychometrischen Eigenschaften zu untersuchen. Die HBS wurde für eine niedrigschwellige und multiprofessionelle Einschätzung von Belastungen und Ressourcen einer Familie nach der Geburt eines Kindes entwickelt. Die HBS findet ihren Einsatz in der aufsuchenden Arbeit von z. B. Familienhebammen sowie in der Forschung. Die Validität der HBS wurde in einer Stichprobe von 284 psychosozial belasteten Familien nach der Geburt ihres Kindes, die Interraterreliabilität in einer Stichprobe von 41 ebenfalls belasteten Familien überprüft. Die HBS weist eine exzellente Interraterreliabilität innerhalb einer homogenen Berufsgruppe (Psychologiestudierende) auf. Bezüglich der Konstruktvalidität wurde ein starker positiver Zusammenhang zwischen der HBS und dem „Anhaltsbogen für ein vertiefendes Gespräch“ (Kindler, 2009) gefunden; die HBS weist einen umgekehrten Zusammenhang mit der mütterlichen Feinfühligkeit auf und einen positiven mit mütterlicher Stressbelastung. Bei einer hohen Belastung in der HBS ist das Risiko der Inobhutnahme des Kindes um 4,5-fache erhöht, die Sensibilität beträgt 63,6 %. Die Gütekriterien erweisen sich als zufriedenstellend.
Autoreninfos
    • Andreas Eickhorst
    • Dr. rer. nat. Andreas Eickhorst (Jg. 1974), Diplom-Psychologe, ist Professor für Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit an der Hochschule Hannover. Seine Forschungsschwerpunkt sind u. a. Frühe Hilfen; Belastungen & Ressourcen; Systemische Familienpsychologie; Väter. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der AG Väter des Bundesforums Männer e. V. und im Väter-Experten-Netz Deutschland (VEND e.V.).
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