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Veränderungen der Krankheitsrepräsentationen und der Lebensqualität bei Patienten im Verlauf einer stationären psychosomatischen Behandlung
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Veränderungen der Krankheitsrepräsentationen und der Lebensqualität bei Patienten im Verlauf einer stationären psychosomatischen Behandlung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Es wird nach Veränderungen der Krankheitsrepräsentationen im Verlauf einer... mehr
Veränderungen der Krankheitsrepräsentationen und der Lebensqualität bei Patienten im Verlauf einer stationären psychosomatischen Behandlung
Fragestellung: Es wird nach Veränderungen der Krankheitsrepräsentationen im Verlauf einer stationären psychotherapeutisch-psychosomatischen Behandlung gefragt. Zudem wird untersucht, ob Veränderungen der Lebensqualität mit den vor der Behandlung bestehenden Krankheitsrepräsentationen oder mit den während der Behandlung erfolgten Krankheitsrepräsentationsveränderungen korrespondieren. Methode: In einemPrä-post-Design liegen Daten von 199 Patienten zu t1 und von 172 Patienten zu t2 vor. ZurMessung der Krankheitsrepräsentationen wurde der Illness Perception Questionnaire und zurMessung der Lebensqualität derWorld Health Organisation Quality of Life-Fragebogen eingesetzt. Die Patienten waren überwiegend Frauen (76 %), durchschnittlich 41 Jahre alt und im Mittel 44 Tage in der Klinik.Ergebnisse: Die Patienten erleben eine deutliche Verbesserung der Symptomatik und eine Abnahme der angenommenen Konsequenzen. Die Krankheitsrepräsentationen „zeitlicher Verlauf“ und „angenommene Kontrolle“ am Beginn der Behandlung sagen zusammen 11% des Zuwachses der Lebensqualität voraus. Dieser Zuwachs der Lebensqualität korrespondiert mit einer Abnahme der vermuteten Konsequenzen und einer Zunahme der Kontrolle.Diskussion: Die Ergebnisse geben einen Hinweis auf den Zusammenhang von Krankheitsrepräsentationen und Lebensqualität bei Patienten in stationärer psychosomatischer Behandlung. Die therapeutischen Interventionen könnten diese Aspekte mehr berücksichtigen, um die Lebensqualität zu erhöhen.