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Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert (Teil 2)
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Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert (Teil 2)

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Vandenhoeck & Ruprecht
Der zweite Teil des Beitrags schreibt die Geschichte musikheilkundlicher Arbeit am Beispiel der... mehr
Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert (Teil 2)
Der zweite Teil des Beitrags schreibt die Geschichte musikheilkundlicher Arbeit am Beispiel der Prager Irrenanstalt und des Kaiserlich-Klinischen Instituts für Geburtshilfe und Gynäkologie in St. Petersburg fort. Ähnlich wie in der Heil- und Pflegeanstalt in Illenau stehen die Institutionen für eine systematische und verschiedene Bereiche des Anstaltslebens umfassende Funktionalisierung von unterschiedlichen musikalischen Tätigkeiten. Dazu gehörten bewusstes und unbewusstes Zuhören (im Zustand der Narkose), praktische musikalische Betätigung oder auch Kompositionsversuche der Patienten. Die Beispiele aus Prag und St. Petersburg verdeutlichen zudem, dass die im Rahmen einer Irren- und Heilanstalt oder in einem Hospital getätigten musikalischen Bemühungen nicht ohne Einfluss auf Musikästhetik und Komposition der damaligen Zeit geblieben sind, wie die Analyse von Eduard Hanslicks Schrift Vom Musikalisch-Schönen und Igor Strawinskys Histoire du soldat verdeutlichen soll. Die Geschichte der Musiktherapie ist auch eine Geschichte der Ästhetik, der Komposition und der Wirkung von Musik.
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