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Der Zusammenhang von ADHS, Verhaltensproblemen und Schulerfolg am Beispiel der Grundschulempfehlung
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Der Zusammenhang von ADHS, Verhaltensproblemen und Schulerfolg am Beispiel der Grundschulempfehlung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Bislang existieren widersprüchliche Befunde, wie stark Aufmerksamkeitsstörungen, expansive oder... mehr
Der Zusammenhang von ADHS, Verhaltensproblemen und Schulerfolg am Beispiel der Grundschulempfehlung
Bislang existieren widersprüchliche Befunde, wie stark Aufmerksamkeitsstörungen, expansive oder sozial-emotionale Störungen die schulische Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen können. Daher untersucht die vorliegende epidemiologisch angelegte Studie den Zusammenhang zwischen klinisch relevanten Auffälligkeiten und Grundschulempfehlung. Hierzu wurden Kinder (N = 3910) am Ende ihrer Grundschulzeit von deren Eltern anhand anonymsierter Fragebogen (Child Behavior Checklist CBCL) beurteilt. Gemessen an der deutschen Normstichprobe lagen besonders viele Kinder im Bereich der Aufmerksamkeitsstörungen, der somatischen Störungen sowie der Störungen im Bereich Angst/Depressivität im klinisch auffälligen Bereich. Kinder mit Grundschulempfehlung für die Haupt-/Förderschule zeigten eine besonders starke, multiple Problembelastung mit konstant höheren Auffälligkeiten in allen Bereichen. Als relevant für die Grundschulempfehlung erwiesen sich besonders Aufmerksamkeitsstörungen, aber auch delinquentes Verhalten sowie soziale Probleme. Diese Auffälligkeiten erhöhen das relative Risiko für eine Realschul- bzw. Haupt-/Förderschulempfehlung z. T. um ein Vielfaches. Früh ansetzende präventive Maßnahmen zur Förderung der sozialen und kognitiven Entwicklung von Grundschulkindern scheinen daher von zentraler Bedeutung für deren schulische Entwicklung
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