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Befunde zur Validität des Reaktive-Proaktive-Aggression-Fragebogens für die fünfte bis zehnte Klasse (RPA 5-10)
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Befunde zur Validität des Reaktive-Proaktive-Aggression-Fragebogens für die fünfte bis zehnte Klasse (RPA 5-10)

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Vandenhoeck & Ruprecht
Voraussetzung für eine angemessene Behandlung aggressiver Kinder und Jugendlicher ist eine... mehr
Befunde zur Validität des Reaktive-Proaktive-Aggression-Fragebogens für die fünfte bis zehnte Klasse (RPA 5-10)
Voraussetzung für eine angemessene Behandlung aggressiver Kinder und Jugendlicher ist eine differenzierte Diagnostik. Der Reaktive-Proaktive-Aggression-Fragebogen für die fünfte bis zehnte Klasse (RPA 5-10) erfasst neben reaktiver und proaktiver Aggression unterschiedliche Facetten dieser beiden Subtypen: Wut-Aggression, Defensive Aggressionsattribution, Ressourcen-Aneignung und Macht/Dominanz-Ausübung. Die vorliegende Studie überprüft die Validität des RPA 5-10 durch Zusammenhänge mit verschiedenen Skalen anderer Fragebögen. Dafür wurden N = 250 Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klasse eines Gymnasiums und einer Gemeinschaftsschule befragt. Zwischen den Skalen des RPA 5-10 und den Aggressionsskalen Ärger, Physische Aggression, Verbale Aggression und Externalisierende Verhaltensauffälligkeiten bestehen positive Zusammenhänge, mit Prosoziales Verhalten negative Zusammenhänge. Reaktive Aggression nicht aber proaktive Aggression geht einher mit Feindseligkeit, Viktimisierung, Emotionalen Problemen und Problemen mit Gleichaltrigen. Die Zusammenhänge zwischen reaktiver Aggression und den Skalen Ärger und Emotionale Probleme sind auf Wut-Aggression zurückzuführen. Der Zusammenhang zwischen Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsproblemen und reaktiver Aggression zeigte sich erwartungskonträr auch für proaktive Aggression.