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Die mehrgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen – empirische und familiendynamische Perspektiven
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Die mehrgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen – empirische und familiendynamische Perspektiven

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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
In familiären Systemen gibt es eine Tendenz zur Weitergabe traumatischer Erfahrungen über mehrere... mehr
Die mehrgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen – empirische und familiendynamische Perspektiven
In familiären Systemen gibt es eine Tendenz zur Weitergabe traumatischer Erfahrungen über mehrere Generationen. Allerdings manifestiert sich diese sehr unterschiedlich, z. B. in posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen, affektiven Störungen, Aggressivität, sozialem Rückzug oder riskantem Gesundheitsverhalten in der nächsten oder übernächsten Generation. Wirksam werden neben physiologischen Mechanismen (Kortisolspiegel) psychosoziale „Vermittler“ wie die Bindungssicherheit, emotionale Regulierung und Verfügbarkeit, der Erziehungsstil sowie familiendynamische Prozesse wie Familiengeheimnisse, Kommunikationsstörungen und daraus folgende Störungen der Mentalisierung, Grenzenstörungen, Loyalitäts- und Delegationskonflikte. Ein Fallbeispiel sowie Befunde und Überlegungen zur Resilienz schließen den Beitrag ab.