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Facetten der Scham – Entstehung und Funktion eines verkannten Affekts
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Facetten der Scham – Entstehung und Funktion eines verkannten Affekts

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Vandenhoeck & Ruprecht
Scham ist in der Wissenschaft und Psychotherapie vom Status einer wenig geschätzten und... mehr
Facetten der Scham – Entstehung und Funktion eines verkannten Affekts
Scham ist in der Wissenschaft und Psychotherapie vom Status einer wenig geschätzten und beachteten »Fußnote« aufgestiegen zu einem klinischen Thema von größter Bedeutung. In der Scham erfährt das Subjekt eine Infragestellung und Bedrohung der sozialen Wertschätzung, Akzeptanz und Anerkennung. Scham benötigt zu ihrer Manifestation der Fähigkeit zur Selbst-Reflexivität, die sich in der zweiten Hälfte des zweiten Lebensjahres entwickelt. In dieser Zeit erlernt das Kind, sich im Spiegel selbst zu erkennen. Die Adoleszenz stellt im Besonderen eine Zeit der universellen Verletzlichkeit für Scham dar. Schamaffekte sind zwar zutiefst intim und subjektiv, aber sie äußern sich immer sozial, interaktionell oder intersubjektiv.