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Lebensqualität und Zufriedenheit pflegender Angehöriger von krebskranken Palliativpatienten – Befragung nach Versterben der Patienten
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Lebensqualität und Zufriedenheit pflegender Angehöriger von krebskranken Palliativpatienten – Befragung nach Versterben der Patienten

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung:Wie ist die Lebensqualität vonMenschen, die einen krebskranken Angehörigen zu Hause... mehr
Lebensqualität und Zufriedenheit pflegender Angehöriger von krebskranken Palliativpatienten – Befragung nach Versterben der Patienten
Fragestellung:Wie ist die Lebensqualität vonMenschen, die einen krebskranken Angehörigen zu Hause pflegten, nach dessen Versterben? Gibt es Geschlechtsunterschiede beziehungsweise Unterschiede zur Allgemeinbevölkerung? Wie ist die Zufriedenheit mit der Versorgung nach Versterben des krebskranken Patienten?Methode: 44 pflegende Angehörige (davon 27 Frauen) von palliativ behandelten Tumorpatienten wurden nach Versterben des Patienten zu ihrer Lebensqualität (EORTC QLQ-C30) und zur Zufriedenheit mit der Versorgung (ZUF HOPE Angehörige) befragt und einer Vergleichsgruppe aus der Allgemeinbevölkerung gegenübergestellt.Ergebnisse: Die Hinterbliebenen waren vor allem in den Bereichen der allgemeinen Lebensqualität, der emotionalen Funktion sowie der Rollenfunktion eingeschränkt und litten vermehrt unter Schlafstörungen, Erschöpfung und Schmerzen,wobei die pflegenden Frauen stärker belastet waren als die Männern. Die Hinterbliebenen hatten eine deutlich schlechtere Lebensqualität als die Bevölkerungsstichprobe. Insgesamt waren die Angehörigen mit den meisten Aspekten der medizinischen Versorgung sehr zufrieden.Diskussion: Pflegende Angehörigen von krebskranken Palliativpatienten müssen verstärkt unterstützt und entlastet werden. Bei der Entwicklung von Interventionskonzepten sind geschlechtsspezifische Unterschiede zu berücksichtigen.
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