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Kann eine Geschwisterbeziehung bei der Bewältigung kritischer Lebensereignisse protektiv wirken?
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Kann eine Geschwisterbeziehung bei der Bewältigung kritischer Lebensereignisse protektiv wirken?

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Vandenhoeck & Ruprecht
Kinder krebskranker Eltern gelten psychosozial als unterversorgt und haben ein erhöhtes... mehr
Kann eine Geschwisterbeziehung bei der Bewältigung kritischer Lebensereignisse protektiv wirken?
Kinder krebskranker Eltern gelten psychosozial als unterversorgt und haben ein erhöhtes psychisches Erkrankungsrisiko. Protektive Faktoren sind eheliche/elterliche/partnerschaftliche Zufriedenheit, offene Kommunikation in der Familie und gute Beziehungen zu den Eltern. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigen, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Ziel dieser Arbeit ist die auswertende Darstellung der Literaturrecherche zur Frage, ob eine positive Geschwisterbeziehung die Bewältigung einer elterlichen (onkologischen) Erkrankung/eines kritischen Lebensereignisses positiv beeinflussen kann. In der dazu durchgeführten Suche stellte sich heraus, dass diese Fragestellung bisher kaum untersucht worden ist. Aus den wenigen Arbeiten lässt sich zusammenfassend schließen, dass eine positive Geschwisterbeziehung einen schützenden Effekt bei Belastungen durch ein kritisches Lebensereignis darstellen kann.
Autoreninfos
    • Ulrike Lehmkuhl
    • Prof. Dr. med. Ulrike Lehmkuhl, Diplom-Psychologin, ist Lehranalytikerin (DGIP, DGPT, DAGG) und war Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Charité, Universitätsmedizin Berlin.
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