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ADHS in der Lebensspanne – ein Update aus Forschung und Praxis
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ADHS in der Lebensspanne – ein Update aus Forschung und Praxis

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Vandenhoeck & Ruprecht
ADHS kann als eine Lebensspannenerkrankung betrachtet werden. Ausgehend von einem... mehr
ADHS in der Lebensspanne – ein Update aus Forschung und Praxis
ADHS kann als eine Lebensspannenerkrankung betrachtet werden. Ausgehend von einem biopsychosozialen Störungsmodell führt sie in allen Altersgruppen zu erheblicher psychischer Belastung und begünstigt das Auftreten komorbider Störungen. Für die vorliegende Übersichtsarbeit wurden Ergebnisse von epidemiologischen, neurowissenschaftlichen und klinischen Studien zusammengefasst, um einen Überblick zum gegenwärtigen Kenntnisstand zu geben. In diesem Zusammenhang werden auch die vorgeschlagenen Revisionen für die DSM-V-Kriterien herangezogenen, mit den gegenwärtigen Kriterien des DSM-IV verglichen und hinsichtlich der Auswirkungen auf Forschung und Praxis diskutiert. Im zweiten Teil der Arbeit werden neue Ergebnisse zum sozioökonomischen Einfluss, der Diagnostik und der Therapie vorgestellt. ADHS führt zu einer hohen sozioökonomischen Belastung, welche indirekt als Folge der ADHS entsteht (z. B. Produktionsausfälle, Materialschäden, erhöhtes Unfallrisiko). Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Diagnostik und Therapie. In der Folge wird eine Übersicht über aktuelle diagnostische Instrumente und therapeutische Programme gegeben. Insgesamt wird deutlich, dass sich in Forschung und Praxis eine lebensspannenorientierte Sichtweise manifestiert. ADHS führt in allen Altersgruppen zu Leidensdruck, was die Entwicklung altersspezifischer diagnostischer und therapeutischer Verfahren angetrieben hat. Trotzdem lässt sich gerade für den Erwachsenenbereich eine deutliche Versorgungslücke feststellen. Dieser sollte durch Veränderungen in der therapeutischen Infrastruktur entgegengetreten werden.