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»Heimat ist (k)ein Ort. Heimat ist ein Gefühl«: Konstruktion eines transkulturellen Identitätsraumes in der systemischen Therapie und Beratung
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»Heimat ist (k)ein Ort. Heimat ist ein Gefühl«: Konstruktion eines transkulturellen Identitätsraumes in der systemischen Therapie und Beratung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Braucht jeder Mensch eine Heimat? Vielleicht dann umso mehr, wenn sie nicht mehr da ist. Heimat... mehr
»Heimat ist (k)ein Ort. Heimat ist ein Gefühl«: Konstruktion eines transkulturellen Identitätsraumes in der systemischen Therapie und Beratung
Braucht jeder Mensch eine Heimat? Vielleicht dann umso mehr, wenn sie nicht mehr da ist. Heimat als Ort ist fürMigrant/-innen und die nachfolgenden Generationen oft schwer erreichbar, verloren oder häufig nur noch in der Erinnerung begehbar. Für viele Migrant/-innen zweiter Generation wird Heimat zum Erinnerungsort ihrer Eltern und zum Nichtort bezüglich der Vermittlung von Kultur und Identität. Durch die Verbindung des Konzepts des Raumes mit der Metapher Heimat lassen sich in der systemischen Therapie und Beratung Orte der Ankunft und des anerkannten Seins für Menschen mit Migrationserfahrung konstruieren, die für die Unterstützung einer hybriden Identität sinnvoll und notwendig erscheinen. Mit der Verortung einer hybriden Kultur in einem neuen, system-therapeutisch kreierten Raum haben Migrant/-innen und die nachfolgenden Generationen die Möglichkeit, den langfristig auferlegten Status Migration zumindest gefühlt aufzugeben und einen für sie sicheren geistigen, virtuellen, emotionalen Platz einzunehmen und heimisch zu werden. Heimat als Identitätsgehäuse kann somit als moderne Topografie neu erfahren und platziert werden.