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Zur Konsistenz von Konsonantenfolgen slawisch-deutscher Lexeme und deren Bedeutung für die historische Semantik
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Zur Konsistenz von Konsonantenfolgen slawisch-deutscher Lexeme und deren Bedeutung für die historische Semantik

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Vandenhoeck & Ruprecht
Im Beitrag wird über ein linguistisches Phänomen berichtet, das als Konsistenz von... mehr
Zur Konsistenz von Konsonantenfolgen slawisch-deutscher Lexeme und deren Bedeutung für die historische Semantik
Im Beitrag wird über ein linguistisches Phänomen berichtet, das als Konsistenz von Konsonantenfolgen über längere historische Zeiträume bezeichnet werden kann. Der Begriff der Konsistenz wird hier in dem Sinne angewendet, dass der semantische Inhalt von Lexemen mit gleichen oder ineinander überführbaren Konsonantenfolgen in sich stimmig ist, d.h. keine inneren Widersprüche aufweist. Das Phänomen wird zunächst an den slawisch-deutschen substantivischen Toponymen kietin und Zöthain an Hand überlieferter historischer und geographischer Gegebenheiten erläutert. Mit der Anwendung dieses Phänomens haben wir eine Methode vor uns, die es in vielen Fällen erlaubt, in anderer Weise nicht oder nur schwer erkennbare morphologische und semantische Verwandtschaften von Wörtern bzw. Begriffen sowie deren ursprüngliche Bedeutung über größere Zeiträume und Siedlungsräume herauszuarbeiten. Diese Methode wird beispielhaft auf weitere indogermanische substantivische Lexeme, nämlich die slawischen bzw. deutschen Stammesnamen Glomaci und Daleminzier sowie die Toponyme Grona, Grana, Jahna und Gruna angewendet, deren semantische Verwandtschaft weder aus historisch-urkundlichen Quellen noch auf andere Weise ohne weiteres nachweisbar bzw. widerlegbar ist.