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Depressivität bei 11- bis 17-jährigen Kindern krebskranker Eltern im Verlauf und Abhängigkeit zur elterlichen Belastung
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Depressivität bei 11- bis 17-jährigen Kindern krebskranker Eltern im Verlauf und Abhängigkeit zur elterlichen Belastung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Studie ist Teil des von der Deutschen Krebshilfe e. V. geförderten Verbundprojektes... mehr
Depressivität bei 11- bis 17-jährigen Kindern krebskranker Eltern im Verlauf und Abhängigkeit zur elterlichen Belastung
Die Studie ist Teil des von der Deutschen Krebshilfe e. V. geförderten Verbundprojektes „Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“, welches von 2009-2012 an fünf Zentren durchgeführt wurde. Insgesamt 60 Eltern-Kind-Dyaden (Alter der Kinder: > 10 Jahre, mindestens ein Elternteil an Krebs erkrankt) konnten in die folgenden Datenanalysen eingeschlossen werden. Depressive Symptome der Kinder wurden mit dem CES-DC zu zwei Zeitpunkten erhoben (t1 und t2). Diese Daten wurden mit einer repräsentativen Stichprobe aus der Allgemeinbevölkerung verglichen. Weiterhin wurde der Zusammenhang zwischen der Belastung des Krebspatienten und der Depressivität des Kindes untersucht. Die Kinder mit einem krebskranken Elternteil waren zu beiden Messzeitpunkten signifikant depressiver als die Vergleichsgruppe. 25,8 % der Jungen und 35,7 % der Mädchen berichteten zu t1 klinisch relevante Depressionswerte. Im Verlauf ergaben sich für Mädchen und Jungen keine signifikanten Veränderungen hinsichtlich der Depressionswerte. Zwischen der Depressivität des Kindes und der Ängstlichkeit des kranken Elternteils konnte zu t1 ein positiver Zusammenhang nachgewiesen werden: r = 0,26 (p < 0,05). Depressive Symptome bei Kindern mit krebskranken Eltern sind im Zeitverlauf auf konstant hohem Niveau nachweisbar und sollten daher frühzeitig identifiziert werden.