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Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert1 (Teil 1)
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Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert1 (Teil 1)

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Vandenhoeck & Ruprecht
Nach der Vorstellung des Medizinhistorikers Werner Friedrich Kümmel begann eine neue Epoche... mehr
Und es geht doch um die Musik: Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert1 (Teil 1)
Nach der Vorstellung des Medizinhistorikers Werner Friedrich Kümmel begann eine neue Epoche musiktherapeutischer Arbeit mit den systematischen Versuchen des französischen Psychiaters Etienne Esquirol. Von seinem Beispiel zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausgehend, versucht der vorliegende Beitrag Musik- und Medizingeschichte im 19. und frühen 20. Jahrhundert, komponierte Musik und therapeutisches Handeln sowie medizinisch genutzte Musikinstrumente und ihre weitergehende Wirkungsgeschichte darzustellen. Der Ansatz betont die musikalische Seite von Salutogenese, den Anteil der Musik an medizinischer Diagnose und Therapie wie auch der reziproke Einfluss von musikalischen Entwicklungen und medizinisch-therapeutischem Wissen aus historisch-musikwissenschaftlicher Perspektive. Der erste Teil des Beitrags setzt sich mit den medizinhistorischen Vorarbeiten, die zu diesem Thema geleistet worden sind, auseinander und zeigt, wie das Vorbild von Esquirol Einfluß auf die musikalische Praxis der Heil- und Pflegeanstalt Illenau im südwestdeutschen Raum und damit auch auf andere Irrenanstalten des 19. Jahrhunderts genommen hat.
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