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C-reaktives Protein bei Frauen mit koronarer Herzkrankheit und Zusammenhänge mit Depressivität
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C-reaktives Protein bei Frauen mit koronarer Herzkrankheit und Zusammenhänge mit Depressivität

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Depression ist ein unabhängiger Risikomarker für koronare Herzkrankheit (KHK). Die... mehr
C-reaktives Protein bei Frauen mit koronarer Herzkrankheit und Zusammenhänge mit Depressivität
Fragestellung: Depression ist ein unabhängiger Risikomarker für koronare Herzkrankheit (KHK). Die pathophysiologischenMechanismen sind noch unklar. Subklinische Entzündung zählt zu den möglichen biologischen Mediatoren bei Männern, wurde bei Frauen jedoch bisher nicht bestätigt.Methodik: Wir untersuchten die Zusammenhänge von mittels hochsensitiven Assays gemessenem C-reaktivem Protein (CRP), einemBiomarker für Entzündung, und depressiven Symptomen bei 292 Frauen mit KHK und 300 altersgematchten körperlich gesunden Kontrollprobandinnen (univariate Kovarianzanalyse, Kovariaten BMI, Alter, HDL-Cholesterin, Triglyzeride, menopausaler Status).Ergebnisse: Für die Gesamtstichprobe ergab sich kein signifikanter Zusammenhang von Depressivität und CRP. Herzgesunde depressive Frauen hatten höhere CRP-Werte als nicht depressive Frauen (p = 0.005). Bei den KHK-Patientinnen bestand kein Unterschied zwischen Depressiven und Nicht-Depressiven bezüglich CRP (p > 0.05). Die KHK-Patientinnen zeigten signifikant höhere CRP-Konzentrationen sowie signifikant mehr depressive Symptome als die Kontrollprobandinnen (beide p < 0.0001).Diskussion: Frauen mit KHK zeigten im Vergleich mit herzgesunden altersgematchten Kontrollprobandinnen höhere Werte für CRP und Depression, jedoch imUnterschied zu denKontrollprobandinnen und Männern keinen Zusammenhang zwischen diesen Parametern. Die biologischen Entstehungsmechanismen der Depression bedürfen weiterer Forschung, insbesondere bei Frauen.
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