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Schwangerschaftserleben von Frauen mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie – eine qualitative Untersuchung
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Schwangerschaftserleben von Frauen mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie – eine qualitative Untersuchung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Untersucht wurde das subjektive Schwangerschaftserleben einer Gruppe von Frauen... mehr
Schwangerschaftserleben von Frauen mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie – eine qualitative Untersuchung
Fragestellung: Untersucht wurde das subjektive Schwangerschaftserleben einer Gruppe von Frauen mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie (SIH) im Vergleich zu Frauen mit normalem Schwangerschaftsverlauf.Methode: Es fand eine retrospektive Untersuchung von 21 Frauen fünf bis 13 Monate nach der Geburt ihresKindes mit Hilfe eines Leitfadeninterviews zu ihrem Schwangerschaftserleben statt. Die Interviews wurden mit Hilfe qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet und die einzelnen Kategorien „Planung und Verlauf“, „Angstbewältigung“, „Mutterbild“ und „Partnerbeziehung“ fallübergreifend verglichen. Abschließend erfolgte datengestützt vergleichend anhand von Ähnlichkeiten und Kontrasten die Konstruktion der beiden idealtypischen Modelle Schwangere mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie versus Schwangere mit normalem Verlauf.Ergebnisse: In den Interviews der Frauen mit schwangerschaftsinduziertemHypertonus zeigte sich eine konfliktreiche Schwangerschaft. Die Schwangerschaft war eher ungeplant und unerwünscht aufgetreten. Auch kam es während der Schwangerschaft zu Konflikten mit den engsten Bezugspersonen. Gleichzeitig fiel in dieser Gruppe eine abgeschwächte Darstellung eigener Affekte auf.Diskussion: Die Ergebnisse haben Orientierungscharakter für die Operationalisierung zukünftiger Forschungsfragen in einembisher unübersichtlichen Feld. Sie haben darüber hinaus praktische Konsequenzen für die klinische und psychotherapeutische Betreuung von Frauen mit schwangerschaftsinduzierter Hypertonie.
Autoreninfos
    • Jörg Frommer
    • Prof. Dr. med. Jörg Frommer, M.A., ist Psychoanalytiker (DPG, IPV), Psychosomatiker und Psychiater. Von 1996 bis 2021 war er Lehrstuhlinhaber und Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Magdeburg.
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