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Wachstum oderWunde? Sinnfindung und Traumabewältigung bei Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung
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Wachstum oderWunde? Sinnfindung und Traumabewältigung bei Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung

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Sprache:
Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Die Studie untersuchte die Beziehungen zwischen Lebenssinn und Traumabewältigung... mehr
Wachstum oderWunde? Sinnfindung und Traumabewältigung bei Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung
Fragestellung: Die Studie untersuchte die Beziehungen zwischen Lebenssinn und Traumabewältigung und die Zusammenhänge zwischen posttraumatischem Wachstum und psychischem Befinden.Methode: Inhaltliche und strukturelle Aspekte der individuellen Sinnkonstruktionen von 62 Patientinnen mit posttraumatischer Belastungsstörung wurden qualitativ erfasst. Außerdem wurden Fragebögen zu Sinnerleben (LRI-r-d; MLQ), PTBS-Symptomatik (IES-R), Depressivität (BDI–II), gesundheitsbezogener Lebensqualität (EQ-5D), Lebenszufriedenheit (SWLS) und posttraumatischem Wachstum (PPR-d) eingesetzt. Ergebnisse: Ein stärkeres Ausmaß an subjektivem Sinnerleben und eine höhere Tragfähigkeit des individuellen Sinnsystems gingen mit einem besseren psychischen Befinden und einem stärkeren Ausmaß an posttraumatischemWachstum einher.PosttraumatischesWachstum war ebenfalls positiv mit einem besseren Befinden assoziiert.Diskussion: Patientinnen mit einem tragfähigen Sinnsystem können ihre traumatischen Erfahrungen besser bewältigen und sie zudem stärker als Anstoß für posttraumatisches Wachstum nutzen.