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Psychosomatische Grundversorgung im Krankenhaus – Eine empirische Untersuchung zu biopsychosozialen Belastungen, Behandlungsmaßnahmen und Behandlungsergebnissen aus Sicht der Ärzte
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Psychosomatische Grundversorgung im Krankenhaus – Eine empirische Untersuchung zu biopsychosozialen Belastungen, Behandlungsmaßnahmen und Behandlungsergebnissen aus Sicht der Ärzte

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Sprache:
Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung:Mit der vorliegenden Studie sollen die psychosozialen Belastungen, die... mehr
Psychosomatische Grundversorgung im Krankenhaus – Eine empirische Untersuchung zu biopsychosozialen Belastungen, Behandlungsmaßnahmen und Behandlungsergebnissen aus Sicht der Ärzte
Fragestellung:Mit der vorliegenden Studie sollen die psychosozialen Belastungen, die Behandlungsmaßnahmen und die Behandlungsergebnisse von psychosozial belasteten Patienten im Krankenhaus aus Sicht der Krankenhausärzte untersucht werden.Methode: Ärzte aller Fachrichtungen, die den Kurs Psychosomatische Grundversorgung im Rahmen der Facharztweiterbildung absolviert haben, dokumentierten ausgewählte Behandlungsfälle.Ergebnisse: 2028 dokumentierte Behandlungsfälle von 367 Ärzten wurden ausgewertet. Ängste, Depressivität und familiäre Probleme waren die häufigsten psychosozialen Belastungen. In über 40% der Fälle fanden sich keine Angaben zur Vorgeschichte. Diagnostische und therapeutische Gespräche fanden bei fast der Hälfte der Patienten (45 %) statt. Patienten, die diagnostische und therapeutische Gespräche erhielten, erzielten aus Sicht der Ärzte signifikant positivere Werte bei den Ergebnisvariablen als Patienten ohne dieseMaßnahmen. Ein kollegialer Austausch wurde für über die Hälfte der Patienten gewünscht und fand hauptsächlich im Stationsteam statt.Zwischen den Einschätzungen der Ärzte chirurgischer und nicht-chirurgischer Fächer fanden sich nur wenige signifikante Unterschiede.Diskussion: Eine psychosomatische Grundversorgung im Allgemeinkrankenhaus ist mit Einschränkungen möglich. Da die Patienten mit psychosozialen Interventionen bessere Behandlungsergebnisse erzielen, ist eine Erweiterung der Weiterbildung in Psychosomatischen Grundversorgung auf 80 Stunden für alle Fächer sinnvoll.