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Resilienz – Eine interdisziplinäre Annäherung an Konzept und Forschung
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Resilienz – Eine interdisziplinäre Annäherung an Konzept und Forschung

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Vandenhoeck & Ruprecht
Nach einer begrifflichen und konzeptuellen Einordnung, die Resilienz als adaptive, dynamische... mehr
Resilienz – Eine interdisziplinäre Annäherung an Konzept und Forschung
Nach einer begrifflichen und konzeptuellen Einordnung, die Resilienz als adaptive, dynamische „Pufferprozesse“ psychische(r) Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken zusammenfasst, werden protektive Faktoren vorgestellt. Die Protektionsforschung wird anhand von Beispielen und methodischen Überlegungen kritisch besprochen, bevor eine Annäherung an das Konzept aus interdisziplinären Perspektiven erfolgt. Unter Bezugnahme auf aktuelle Ergebnisse der entwicklungsneurobiologischen Forschung wird deutlich, dass sowohl Anlage- als auch Umweltaspekte ihren wichtigen Beitrag zur Entstehung von Resilienz haben. Damit ist eine Brücke geschlagen zur Betrachtung der Resilienz im Licht der Bindungstheorie, in deren Sinne eine sichere Bindung die Voraussetzung für eine resiliente Lebensführung darstellen könnte. Das Konzept der „earned security“ wird in die Überlegung einbezogen. Des Weiteren folgt eine kurze kritische Betrachtung der Bedeutung der Resilienz für die Pädagogik. Bezüglich einer psychoanalytischen Annäherung an das Konzept der Resilienz werden Überlegungen zu Selbstregulation und innerer Integrität, Mentalisierung und Selbstreflexion, sowie zur Ähnlichkeit mit dem psychoanalytischen Konzept der Ich-Stärke vorgestellt.Abschließend erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Resilienz, dem Nutzen des Konzepts und möglichen Gefahren beim Umgang damit.
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