Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Rechtshemisphärisch aushalten statt linkshemisphärisch deuten – Projektive Identifizierung als interpersonaler Mechanismus zur Entwicklung der Fähigkeit zur Affektregulation
Zeitschriftenartikel

Rechtshemisphärisch aushalten statt linkshemisphärisch deuten – Projektive Identifizierung als interpersonaler Mechanismus zur Entwicklung der Fähigkeit zur Affektregulation

7,00 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Sofort als Download lieferbar

Ausgabeformat:

Sprache:
Vandenhoeck & Ruprecht
Die Affektregulationsfähigkeit eines Kindes entwickelt sich vorrangig durch reziproke, nonverbale... mehr
Rechtshemisphärisch aushalten statt linkshemisphärisch deuten – Projektive Identifizierung als interpersonaler Mechanismus zur Entwicklung der Fähigkeit zur Affektregulation
Die Affektregulationsfähigkeit eines Kindes entwickelt sich vorrangig durch reziproke, nonverbale Kommunikationsprozesse zwischen der frühen Pflegeperson und dem Säugling. Der Projektiven Identifizierung kommt dabei die Bedeutung eines entscheidenden Kommunikationsmittels zu. Prozesse der Projektiven Identifizierung, die in therapeutischen und pädagogischen Interaktionen auftauchen, können als frühe Kommunikationsform verstanden werden, die dazu beiträgt, die Fähigkeit der Affektregulation nachreifen zu lassen. Vor dem Hintergrund von neueren neuropsychologischen Erkenntnissen wird deutlich, warum die reziproke und nonverbale Kommunikation zwischen früher Pflegeperson und Säugling bzw. zwischen Therapeut und Patient von solch elementarer Bedeutung sowohl für die strukturelle (Nach-)Reifung der rechten Hirnhemisphäre als auch für die Verknüpfung der linken und rechten Hemisphäre ist. Persistiert die Projektive Identifizierung als Abwehrstrategie im Umgang mit anderen Personen, können sich pathologische Interaktionszirkel entwickeln, die erst dann überwunden werden, wenn eine andere Person die Rolle des „Regulierenden Anderen“ übernimmt.
Autoreninfos
    • Annette Streeck-Fischer
    • Prof. Dr. med. Annette Streeck-Fischer, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychoanalytikerin, Lehr- und Kontrollanalytikerin, Gruppenanalytikerin, war Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn. Sie lehrt an der International Psychoanalytic University Berlin.
      mehr...