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Mütterliche Affektabstimmung von Müttern mit Missbrauchserfahrungen in der Mutter-Kind-Interaktion
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Mütterliche Affektabstimmung von Müttern mit Missbrauchserfahrungen in der Mutter-Kind-Interaktion

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Vandenhoeck & Ruprecht
Mütterliche intuitive Kompetenzen können infolge schwerer Deprivation oder unbewältigter... mehr
Mütterliche Affektabstimmung von Müttern mit Missbrauchserfahrungen in der Mutter-Kind-Interaktion
Mütterliche intuitive Kompetenzen können infolge schwerer Deprivation oder unbewältigter Traumatisierungen in der eigenen Kindheit bedroht und der Mutter selbst unzugänglich sein. Eine mütterliche Missbrauchserfahrung in der eigenen Kindheit kann einen Risikofaktor für erneute Kindesmisshandlung darstellen. Als Nachfolgestudie für die Einschätzung der emotionalen Verfügbarkeit missbrauchter Mütter wurde untersucht, wie sich ein körperlicher oder sexueller Missbrauch in der Mutter-Kind-Interaktion und -Kommunikation im Kontext des „cycle of abuse“ zeigt und ob es Auswirkungen darauf geben könnte. Dazu wurden Interaktionen von Müttern mit einer Missbrauchserfahrung mit denen von Müttern ohne eine Missbrauchserfahrung verglichen und fünf Monate postpartum mit der Münchner klinischen Kommunikationsskala (MKK) makroanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass missbrauchserfahrene Mütter geringere Affektabstimmung auf ihr Kind in einer standardisierten Interaktionssequenz zeigen.
Autoreninfos
    • Eva Möhler
    • Prof. Dr. med. Eva Möhler ist stellvertretende ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg und Chefärztin der SHG-Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie. 2008 erhielt sie die Venia Legendi der medizinischen Fakultät Heidelberg. In ihrer Habilitationsschrift sowie daran anschließenden Forschungsprojekten widmet sie sich den Themen Early Life Stress, Misshandlung und Trauma.
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    • Franz Resch
    • Prof. Dr. Franz Resch, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Individualpsychologischer Psychoanalytiker, ist Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Heidelberg.
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