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Einsatz von Bindungsdiagnostik bei familiengerichtlicher Begutachtung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
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Einsatz von Bindungsdiagnostik bei familiengerichtlicher Begutachtung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

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Vandenhoeck & Ruprecht
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Einsatz von Bindungsdiagnostik bei familiengerichtlicher Begutachtung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Die prognostische Einschätzung der kindlichen Entwicklung im Kontext des bestehenden Familiensystems spielt in familiengerichtlichen Entscheidungsprozessen eine wichtige Rolle. Insbesondere bei sehr kleinen Kindern und hinsichtlich ihrer sozio-emotionalen Entwicklung fehlen diesbezüglich bislang empirisch abgesicherte Diagnostikverfahren. Die Bindungsforschung stellt hier Forschungsverfahren zur Verfügung, die für die klinische Praxis nutzbar gemacht werden können. Dabei gilt es vor allem, eine Risikoabschätzung des elterlichen Beziehungs- und Erziehungsverhaltens zu ermöglichen. Exemplarisch wird die Bindungsdiagnostik im Rahmen einer familiengerichtlichen Begutachtung zur Notwendigkeit von Maßnahmen gemäß §1666 BGB dargestellt. Die Risikoabschätzung erfolgt sowohl durch direkte Prüfung der Interaktion zwischen Mutter und zehn Monate altem Säugling, als auch in Bezug auf die internen Bindungsrepräsentationen beider Elternteile. Eingesetzt werden der Fremde-Situations-Test FST zur Erfassung der Bindungsqualität, der CARE-Index zur Erfassung der Feinfühligkeit der Eltern im Umgang mit dem Baby, sowie das Adult Attachment Interview AAI und das Adult Attachment Projective AAP zur Erfassung der Repräsentationen der Eltern.
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