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Der Matrixbegriff und die intersubjektive Wende – Der gruppenanalytische Blick auf das Unbewusste
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Vandenhoeck & Ruprecht
Der Matrixbegriff ist bei Foulkes eng mit einer sozialen Theorie des Mentalen und damit auch des... mehr
Der Matrixbegriff und die intersubjektive Wende – Der gruppenanalytische Blick auf das Unbewusste
Der Matrixbegriff ist bei Foulkes eng mit einer sozialen Theorie des Mentalen und damit auch des Unbewussten verbunden, die zur Metapsychologie der klassischen Psychoanalyse im Gegensatz steht. Es ist Foulkes aber nur in Ansätzen gelungen, diese soziale Theorie des Mentalen zu explizieren und für ein gruppenanalytisches Konzept des dynamisch Unbewussten zu nutzen. Mit der intersubjektiven Wende in der Psychoanalyse eröffnen sich dafür neue Chancen. Die möglichen Folgen für die Auffassung von Bewusstsein und Unbewusstem in der Gruppe werden im ersten Teil des folgenden Artikels skizziert. Zu diesen Folgen gehört die Einsicht in die zentrale Rolle des Spiels bzw. von Spielblockaden für die Herausbildung von geteiltem Bewusstsein bzw. Unbewusstem. Diese Bedeutung des Spiels für den gruppenanalytischen Prozess wird im zweiten Teil expliziert. Der mit emotionaler Präsenz, Zweckfreiheit und Simulation von Ernstsituationen verbundene Spielcharakter des Gruppenprozesses entfaltet sich im schützenden Rahmen eines klaren Settings. Es ist basal für einen kreativen Gruppenprozess, in dem in einer Als-ob-Situation Beziehungsmuster inszeniert und umgestaltet werden können. In ihm greifen bewusste und unbewusste Prozesse ineinander. Anhand konkreter Spielsituationen wird die Bedeutung der sinnlich-symbolischen Ebene der Kommunikation für den Mentalisierungsprozess in der Gruppe dargestellt.