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Die horizontale Dimension des Unbewussten
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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Die Bedeutung der sozialen Unbewusstheit in der analytischen Begegnung steht als horizontale... mehr
Die horizontale Dimension des Unbewussten
Die Bedeutung der sozialen Unbewusstheit in der analytischen Begegnung steht als horizontale Dimension des Unbewussten in diesem Beitrag im Mittelpunkt. Da nachweislich auch der Analytiker in seinen Beiträgen vom Analysanden „gesteuert“ wird, stelle ich die kriegerische Metaphorik der „Intervention“ in Frage. Am Beispiel von Befunden der Säuglingsforschung wird das Phänomen der Resonanz erläutert und dann zur Körperlichkeit der analytischen Begegnung und weiter zur verbalen Ebene aufgestiegen. Resonanz ist auf allen Ebenen strukturell isomorph anzutreffen. Demnach gibt es eine Kontinuität vom vorsprachlichen Interagieren hin zu elaborierten Formen des Austausches. Solche Kontinuität macht einen Gegensatz von „Körper“ („mein Bauchgefühl“) und „Sprechen“ (Rationalität oder „Kopf“) hinfällig. Dass es dennoch Intellektualisierung als Abwehr gibt, wird niemand bestreiten. Hier wird die horizontale Dimension beschrieben, das macht die vertikale Dimension freilich nicht verzichtbar. Ein Fallbeispiel dient der Illustration einiger behandlungstechnischer Überlegungen.
Autoreninfos
    • Michael B. Buchholz
    • Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Buchholz ist außerplanmäßiger Professor im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Göttingen; Psychoanalytiker und Familientherapeut in eigener Praxis.
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