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Die protektiveWirkung einer optimistischen Erwartungshaltung bei Prostatakrebspatienten
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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Verläufe von psychischer... mehr
Die protektiveWirkung einer optimistischen Erwartungshaltung bei Prostatakrebspatienten
Fragestellung: Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Verläufe von psychischer Belastung, Betreuungsbedarf und Lebensqualität bei Prostatakrebspatienten in Abhängigkeit vom dispositionellen Optimismus zu untersuchen.Methode: 253 Patienten mit Prostatakarzinom beantworteten Fragebögen zu Optimismus (LOT), psychischer Belastung (PHQ-4), Lebensqualität (EORTC QLQ-C30) und Betreuungsbedarf (HSI) während des Krankenhausaufenthaltes (T1), zweiWochen (T2) und dreiMonate (T3) nach Entlassung.Ergebnisse: Der Optimismus zu T1 steht in negativem Zusammenhang zur psychischen Belastung und dem Betreuungsbedarf zu T3 und kann selbst nach Kontrolle desAusgangsniveaus dieser Variablen weitere Varianzanteile dreiMonate später aufklären. Der Anteil der Patienten mit psychischem Betreuungsbedarf sinkt von 45%(zu T1) auf 30%(zu T3). Die Depressivität der Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ist nur zu T1 höher; hinsichtlich der Ängstlichkeit zeigen die Patienten auch noch nach drei Monaten höhere Werte.Diskussion: Patienten mit hohen Pessimismuswerten sind besonders von hoher Ängstlichkeit und Depressivität sowie geringerer Lebensqualität im Verlauf der Erkrankung betroffen und bedürfen vermehrt der Weitervermittlung an das professionelle psychosoziale Helfersystem.