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Somatoforme Störungen in der Hausarztpraxis: Konstruktion und Evaluation eines psychosozialen Gruppenprogramms
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Somatoforme Störungen in der Hausarztpraxis: Konstruktion und Evaluation eines psychosozialen Gruppenprogramms

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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Für erwachsene Patienten mit somatoformen Störungen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren wird ein... mehr
Somatoforme Störungen in der Hausarztpraxis: Konstruktion und Evaluation eines psychosozialen Gruppenprogramms
Für erwachsene Patienten mit somatoformen Störungen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren wird ein niedrigschwelliges psychosoziales Gruppenprogramm auf tiefenpsychologischer Basis mit dem Förderschwerpunkt struktureller Dimensionen vorgestellt. Die Zielgruppe sind Patienten aus hausärztlichen Praxen, die eine bisher möglichst geringe Krankheitsdauer aufweisen oder noch in keine geeignete psychosoziale Maßnahme integriert und vermittelt werden konnten. Besonderer Fokus stellt die unmittelbare Kooperation zwischen Hausarzt und psychosozialem Helfer dar. Die Pretest-, Posttest-, Follow Up-Vergleichswerte beider Gruppen zeigen insbesondere in der Verbesserung der körperlichen Symptome signifikante Unterschiede zwischen Versuchs- und Kontrollgruppe zugunsten der Versuchsgruppe. Zudem beeindrucken die Verbesserungen der erhobenen Variablen (Symptomentwicklung, Krankheitsängste, Emotionsentwicklung, Arzt-Patient-Beziehung, Nutzung medizinischer Leistungen im Hinblick auf gesundheitsökonomische Aspekte, das Erleben von Gelassenheit und Optimismus im Alltag sowie ein narzisstisch betontes Verhalten in Alltag und Gruppe) in der Versuchsgruppe durch Effektstärken von bis zu 1,7. Die Studie greift als erste deutsche Studie eine direkte Kooperation zwischen Hausarzt und psychosozialem Helfer auf.