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Landrabbinate in Thüringen 1811-1871

Landrabbinate in Thüringen 1811-1871

Jüdische Schul- und Kultusreform unter staatlicher Regie

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
516 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-11702-3
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2003
Das Buch behandelt die Emanzipation der Juden in Thüringen genauer: in den beiden Herzogtümern... mehr
Landrabbinate in Thüringen 1811-1871

Das Buch behandelt die Emanzipation der Juden in Thüringen genauer: in den beiden Herzogtümern Sachsen-Meiningen und Sachsen-Weimar-Eisenach. Das Landrabbinat war im 19. Jahrhundert eine staatliche Aufsichtsbehörde über die jüdische Religionsgemeinschaft und stand damit im Widerspruch zur traditionellen Autonomie der jüdischen Gemeinden. Konflikte waren damit vorprogrammiert. Die Studie verdeutlicht, wie die Regierungen im 19. Jahrhundert das Landrabbinat als Institution begründeten und instrumentalisierten, um in ihrem Sinne die Assimilation der Juden zu forcieren und damit eine Annäherung der jüdischen Minderheit an die christliche Gesellschaft in kultureller Hinsicht, Berufsstruktur, Schule und Kultus herbeizuführen. Dabei schreckte der Staat auch vor einem expliziten Religionszwang nicht zurück.

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Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe Zur gesamten Reihe