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Normen zwischen Oralität und Schriftkultur

Studien zum mittelalterlichen Rechtsbegriff und zum langobardischen Recht

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
399 Seiten, Mit 2 s/w-Abb., gebunden
ISBN: 978-3-412-20120-3
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2008
Die deutsche Rechtsgeschichte hat in den letzten Jahrzehnten den Rechtsbegriff des Mittelalters... mehr
Normen zwischen Oralität und Schriftkultur

Die deutsche Rechtsgeschichte hat in den letzten Jahrzehnten den Rechtsbegriff des Mittelalters unter neuen Paradigmen überdacht und damit einen Beitrag zu einem neuen Bild des Mittelalters insgesamt geleistet. Die Aufsätze Gerhard Dilchers spielen in diesem Diskurs eine maßgebende Rolle. Prägend für diese Zeit war das typisch europäisch-mittelalterliche Spannungsfeld zwischen Oralität und Schriftkultur. Dilcher untersucht etwa den mythischen Ursprung und die historische Herkunft als Legitimation mittelalterlicher Rechtsaufzeichnungen zwischen Leges und Sachsenspiegel. Auch der mittelalterliche Kaiser­gedanke als Rechtslegitimation wird thematisiert. Das langobardische Recht als typisches »Volksrecht« im italienischen Umfeld lateinischer Traditionen erweist sich als exemplarisch für das Problemfeld Oralität und Schriftlichkeit und wird in seiner Aus­sagekraft entfaltet und gegen einseitige Verein­nahmungen verteidigt.

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Autoreninfos
    • Gerhard Dilcher
    • Gerhard Dilcher ist Professor em. für deutsche Rechtsgeschichte, Kirchenrecht und Zivilrecht an der Universität Frankfurt/Main.
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