Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Das Oberlandesgericht Köln in der Weimarer Republik

Das Oberlandesgericht Köln in der Weimarer Republik

Zugl. Diss.

44,90 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Lieferzeit 3-5 Werktage (Deutschland)

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
406 Seiten, 1 s/w-Abb., gebunden
ISBN: 978-3-412-12203-4
Böhlau Verlag Köln
Die Geschichte des OLG Köln zwischen 1918 und 1933 wird im vorliegenden Band erstmals... mehr
Das Oberlandesgericht Köln in der Weimarer Republik

Die Geschichte des OLG Köln zwischen 1918 und 1933 wird im vorliegenden Band erstmals untersucht. Auf Grund der im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf, im Preußischen Geheimen Staatsarchiv und im Bundesarchiv lagernden Quellen setzt die Historikerin Verena Berchem in ihrer Studie drei Schwerpunkte: Sie stellt die Personalpolitik der Präsidenten Josef Aloys Frenken und Heinrich Reichartz dar und bietet dem Leser zugleich eine Übersicht über den beruflichen Werdegang der Kölner Richter dieser Zeit. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Presse mit ihrer Justizkritik: Um dieser zu begegnen, errichtete das OLG Köln als zweites deutsches Gericht (nach Berlin-Moabit) eine Pressestelle. Schließlich wird an herausragenden Fällen die Spruchpraxis des Gerichts aufgezeigt, wenn Mitglieder der KPD und der NSDAP wegen Verletzung des Republikschutzgesetzes und Gewalttaten im politischen Kampf vor dessen Schranken standen. Insgesamt zeigt sich, dass die Kölner Richterschaft weder politisch einseitig zusammengesetzt war noch dass ihre Rechtsprechung als durchweg rechtslastig bezeichnet werden kann. Diese Studie macht ein bisher unbeackertes Feld der rheinischen Justizgeschichte fruchtbar.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • Rheinischer Verein für Rechtsgeschichte e.V.
Kundenbewertungen für "Das Oberlandesgericht Köln in der Weimarer Republik"
Bitte loggen Sie sich ein um Produktbewertung abzugeben.
Autoreninfos
Rechtsgeschichtliche Schriften Zur gesamten Reihe