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Auslandskorrespondenten und auswärtige Pressepolitik im Dritten Reich

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
306 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-412-20859-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2012
Im Gegensatz zu den deutschen Journalisten sind die Auslandskorrespondenten im Dritten Reich... mehr
Auslandskorrespondenten und auswärtige Pressepolitik im Dritten Reich

Im Gegensatz zu den deutschen Journalisten sind die Auslandskorrespondenten im Dritten Reich bisher kaum Gegenstand publizistikwissenschaftlicher Forschung gewesen. Dies überrascht aufgrund der wichtigen Rolle der Korrespondenten bei der Beeinflussung des Bildes der NS-Herrschaft in der Weltöffentlichkeit: Ihre Berichte dienten täglich Millionen von Menschen in vielen Ländern als zentrale Informationsquelle über Hitlers Reich. Die vorliegende Studie wirft erstmals einen umfassenden Blick auf die Arbeit von Auslandskorrespondenten im Dritten Reich. Sie analysiert die nationalsozialistische Pressepolitik gegenüber den ausländischen Berichterstattern und betrachtet detailliert ihre Arbeitsumstände. Auslandskorrespondenten im Dritten Reich hatten einen schweren Stand: Einerseits erwartete man von ihnen differenzierte Berichterstattung über den Nationalsozialismus, andererseits waren sie ständigen Beeinflussungsversuchen einer totalitären Diktatur ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund geht die Studie der Frage nach, ob sich die Korrespondenten letztendlich für die NS-Propaganda instrumentalisieren ließen oder ob sie einen Beitrag zur Aufklärung über den Nationalsozialismus leisten wollten und konnten.

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Autoreninfos
    • Martin Herzer
    • Martin Herzer studierte Publizistik, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre mit Stationen in Mailand, Rom, Washington, D.C., Brüssel und Tokio an der Universität Mainz.
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